Neugolfergewinnung … vor Ort umsorgt, Golf schnuppern?

Ideal-Voraussetzungen

Öffentliche 3-Loch-, 6-Loch- oder 9-Lochanlage mit:

  • Driving-Range
  • Putting-Grün
  • Chipping-Area
  • Bistro/Lounge
  • Biergarten
  • Eventhütte
  • Mini- und/oder Adventure-Golf
  • Einsteiger- und Kursangebote
  • Sekretariat, eventuell kleinen ProShop
  • Verantwortlichen Manager

Best Practice Beispiel:

GolfPark Gudensberg: www.golfpark-gudensberg.de

Der Golfsport wird von Attributen wie „zeitraubend“, „teuer“, „elitär“, „wenig offen“ und sogar „langweilig“ geprägt.

Wie kann ich diese Attribute verändern?

Marketingmaßnahmen zu ergreifen, wäre ein Weg, allerdings nur mit sehr großem Zeit- und finanziellem Aufwand und dann noch ohne Erfolgsgarantie.

Ca. 11 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland möchten Golf gern einmal ausprobieren, wenn entsprechende Angebote vorhanden wären!

Ausprobieren:

Die vom Deutschen Golf Verband initiierte Imagebefragung Golf 2013 zeigt auf, dass es eine Maßnahme gibt, die mit weitem Abstand vor allem anderen geeignet ist, eine negative Einstellung zum Golfsport in eine positive Meinung zu wandeln: das Ausprobieren! (75 Prozent der befragten Golfer haben dadurch ihre Meinung geändert.)

Als Golfinteressent zum Schnuppern willkommen zu sein und Golf zu erleben, ist eine sehr wirkungsvollste Maßnahme um eine Imageverbesserung zu erzielen.

Eine Imageinitiative sollte daher den zentralen Aspekt „Golf – probier’s einfach mal aus“ beinhalten und sich nicht nur in der Veränderung von Imagefaktoren erschöpfen. Damit gelingt es ferner, das Ziel der Imageverbesserung mit dem Ziel der unmittelbar nutzbringenden Golfer-Gewinnung zu verbinden. Imageattribute, sollen aufmerksamkeitsstark in der Öffentlichkeit kommuniziert werden und vor Ort auch tatsächlich erlebbar gemacht werden. Das erste Erlebnis eines Golfinteressierten auf der Golfanlage wird deshalb nicht ohne Grund von Imageberatern als „Moment der Wahrheit“ bezeichnet.

Wie können diese Angebote aussehen – Ausgangslage

  • Dreh- und Angelpunkt für einen Imagewandel und die Gewinnung von Neugolfern ist eine neutrale Atmosphäre, in der bedarfsgerechte Schnupper-, Probier- und Einstiegsangebote für Golfinteressierte vor Ort angeboten werden. Es gilt den Beginner über die ersten Monate und Jahre immer wieder aktiv zu begleiten, oder anders ausgedrückt geradezu „zu umsorgen“ und die für Golf negativen Imageattribute vor Ort zu entkräften.
  • Neueinsteiger in den Golfsport sind stark nutzenorientiert und investieren erst dann, wenn Sie sich auch wirklich für den Sport und/oder die Atmosphäre um das Angebot entschieden haben. Eine angepasste, attraktive Konditionengestaltung, vom Einstieg bis zur Mitgliedschaft im Club, von der jungen Familie bis zum „erfolgreich im Job“ und „Kinder außer Haus“ kommt einer immer größeren Bedeutung zu.
  • Aktuell fehlen dem deutschen Golfsport Angebote an die vielen Golfspieler, die den Golfsport nicht organisiert betreiben (Nichtorganisierte Golfer, Wenig-Spieler) und die mit einem solchen Angebot an die etablierten Strukturen der Golfanlagen und Verbände herangeführt werden könnten.

Wo wollen wir hin, was wollen wir erreichen?

Mit der Analyse haben wir den augenblicklichen Status der Golfanlage ermittelt. Welche unterschiedlichen Merkmale in der Analyse können wir wie beeinflussen? Suchen wir das Merkmal, das in einer Veränderung den erfolgreichsten Einfluss auf alle anderen hat.

Checkliste für ein Auftragsgespräch

1. Was ist das Problem?
  • Anlass (z. B. Mitgliederschwund)
  • Vorgeschichte, bisherige Lösungsversuche
  • Thema (z. B. das zu verändernde Merkmal)
2. Welche Ziele sollen erreicht werden?
  • z. B. neue Mitglieder gewinnen, zu integrieren und zu halten
3. Wozu soll das Ziel erreicht werden?
  • Ziel hinter dem Ziel, erwarteter Nutzen (zufriedene Mitglieder, die länger bleiben: Mehreinnahmen)
  • Einbindung in Strategie, Vorstand und Mitglieder
4. Wie soll die Umsetzung aussehen?
  • Auflistung der Maßnahmen die in dem Projekt umgesetzt werden sollen?
  • Wirksamkeitsnachweis
5. Welche Rahmenbedingungen sind zu berücksichtigen?
  • Personen, Geld, Material …
  • Club-Vorgaben, Vorstand und/oder Mitglieder
6. Was in welcher Zeit?
  • Form und Umfang des Konzeptes
  • Endtermin, Meilensteine, Abstimmungsrhythmen

Wie bauen wir das Konzept dann auf?

Am Anfang steht eine Kurzbeschreibung des Projekts, anhand der erarbeiteten Punkte, die den Nutzen schnell und schlüssig darstellen. Ideen werden in wenigen Sätzen verdeutlicht.
 Mit Bildern, Grafiken und Vergleichswerten wird eine gut erkennbare Übersicht geschaffen.

Konzept für eine „Pay & Play“ Golf-Anlage

Entwicklung „Gudensberger-Modell“

Kompaktgolf-Golfanlage in Gudensberg – Obervorschütz/Februar 1996

Marktanlyse „All business is local“

Ihre individuelle Marktposition im Vergleich zu Mitbewerbern. Als Basis diente ein Gutachten zur Marktfähigkeit und wirtschaftlichen Perspektive der geplanten Anlage von Herrn Dr. Billion, München im April 1998 – Aktualisierung Dezember 2000

Projektmodifizierung auf das Gutachten abgestellt – Februar 2000
„Golfanlage für Jedermann – Ziegelei Obervorschütz“
Probleme in der Finanzierung

Golfmarkt der Zukunft – Öffentliche Golfanlagen – Mai 2001
qualifizierte Telefonbefragung „Öffentliches Golfen in Nordhessen“, mit Herrn Obier, Project M Marketing Research GmbH, Lüneburg